Impuls
 der Woche

 

 

 

 

 

Als ich mich selbst zu lieben begann…

 

habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,

zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin

und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich: Das nennt man SELBST-BEWUSST-SEIN.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid

nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich verstanden, wie sehr es jemanden beleidigen kann,

wenn ich versuche, diesem Menschen meine Wünsche aufzudrücken,

obwohl ich wusste, dass die Zeit nicht reif war und der Mensch nicht bereit,

und auch wenn ich selbst dieser Mensch war.

Heute weiß ich: Das nennt man RESPEKT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen

und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Einladung zum Wachsen war.

Heute weiß ich: Das nennt man REIFE.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,

und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.

Heute mache ich nur das, was mir Freude und Glück bringt,

was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,

auf meine eigene Art und Weise und in meinem eigenen Rhythmus.

Heute weiß ich: Das nennt man EINFACHHEIT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,

von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen

und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.

Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,

aber heute weiß ich: Das ist SELBSTLIEBE.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt.

Heute habe ich erkannt: das nennt man BESCHEIDENHEIT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben

und mich um meine Zukunft zu sorgen.

Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,

so lebe ich heute jeden Tag, Tag für Tag, und nenne es BEWUSSTHEIT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

da erkannte ich, dass mich mein Denken behindern und krank machen kann. Als ich mich

jedoch mit meinem Herzen verband, bekam der Verstand einen wertvollen Verbündeten.

Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

 

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,

Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten,

denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

 

(Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959)

 

 

 

Diese Woche lade ich Sie ein, nachsichtig mit sich selbst zu sein. Oftmals messen wir mit zweierlei Maß. Kleine Schwächen, über die wir bei anderen großzügig hinweg sehen, führen bei uns selbst nicht selten zu vernichtender Kritik. Wir sind so sehr darauf bedacht alles richtig zu machen und zu gefallen, dass wir uns für vermeintliche Fehler selbst bestrafen, bevor andere diese "Unvollkommenheit" an uns entdecken können. Wir hoffen dadurch ein besserer, perfekterer Mensch zu werden und der Kritik durch andere entgehen zu können. Wir strafen uns selbst mit Liebesentzug bevor es andere tun. Dieses Verhalten hat seinen Ursprung im Kindes- und Jugendalter.

Im Erwachsenenalter sind wir unabhängig und frei in unseren Entscheidungen. Vieles, was früher galt, hilft uns jetzt nicht mehr – vielmehr schadet es uns - es bremst uns aus. Nicht wenige Menschen verbringen ihr Leben lang damit, zu dem Menschen zu werden, von dem sie glauben, sein zu müssen um akzeptiert und geliebt zu werden. Überprüfen Sie Ihre Glaubenssätze, legen Sie Hinderliches ab, akzeptieren Sie sich mit all Ihren Schwächen und Fehlern. Sie sind genau richtig – so wie Sie sind. Sie sind es wert geliebt zu werden – fangen Sie bei sich selbst an.

 

Ich empfehle Ihnen, Charlie Chaplins Text ins Jahrbuch zu schreiben. Lesen Sie ihn regelmäßig aufmerksam durch. Gerade in Zeiten, in denen uns ungute Gefühle und Selbstzweifel lähmen, wir uns ungenügend und unvollkommen fühlen, können wir durch diesen Text wieder zu uns selbst finden.

 

Stehen Sie zu sich selbst. Sie sind perfekt, so wie Sie sind und wert von Ihnen geliebt zu werden.

Wer soll Sie lieben, wenn Sie es selbst nicht tun?

 

Bis nächste Woche.

Ich freue mich auf Sie.

 

Ihre

Brigitte Kunzendorf-Fischer                                                                                                               KW 27/18

 

 


 

 

"Für eine lange Zeit kam es mir vor, als wenn das Leben nun bald beginnt - das richtige Leben! Aber es war immer noch irgendein Hindernis im Weg, etwas, das erst mal bewältigt werden musste, eine unerledigte Angelegenheit, etwas, was noch Zeit brauchte, eine Schuld, die noch nicht beglichen war... DANN würde das Leben beginnen. Schließlich dämmerte es mir, dass diese Hindernisse mein Leben SIND."                            

                                                                                                                                         (Alfred D. Souza)

 

Diese Woche lade ich Sie ein, JETZT ein glückliches und erfülltes Leben zu führen.

Ertappen Sie sich auch ab und an, dass Sie in Ihrem Leben auf so manches „Wenn..., dann..." Ereignis warten?

 

Wenn ich beruflich vorangekommen bin, dann wird es mir gut gehen.

Wenn ich den Partner fürs Leben gefunden habe, dann werde ich glücklich sein.

Wenn wir erst mal Kinder haben, dann wird unser Glück vollkommen sein.

Wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind und auf eigenen Beinen stehen, dann können wir unser Leben wieder richtig genießen.

Wenn ich erst mal in Rente bin, dann wird alles anders.

Wenn es dann nicht zu spät dafür ist!

 

Verschieben Sie Ihr Leben nicht auf morgen. Die Zeit wartet nicht auf Sie. Wenn Sie auf morgen warten, verschenken Sie das HEUTE. Es gibt nicht den perfekten Umstand für das große Glück. Äußerlichkeiten, materielle Güter versprechen uns dieses zwar oft, wir müssen jedoch immer wieder feststellen, dass dieses Glück nicht von Dauer ist und wir Gefahr laufen, das kleine Glück zu übersehen, während wir dem großen hinterherlaufen und auf der Jagd nach materiellen Dingen vergessen, das Leben zu leben...

Beschließen Sie, dass es keinen besseren Zeitpunkt als DIESEN gibt, um glücklich und zufrieden zu sein.

Glück, Zufriedenheit, Lebensfreude, sind keine Ziele, sondern eine Reise...

 

Glücklichsein ist ein gegenwärtiger Zustand, ein Augenblick, ein Moment... - gehen Sie achtsam durch den Tag und genießen Sie diese Augenblicke...

 

Bis nächste Woche.

Ich freue mich auf Sie.

 

Ihre

Brigitte Kunzendorf-Fischer                                                                                                               KW 26/18

 

 


 

 

„Der Regenbogen entsteht aus der Vereinigung von Sonne und Regen."

                                                                                      (Gustave Flaubert)

 

Diese Woche lade ich Sie ein, nachsichtig mit sich selbst zu sein.

Sind Sie stets darauf bedacht, immer, zu jeder Zeit und in allen Bereichen, das Optimum aus sich herauszuholen? Fordern Sie von sich immer 100 Prozent oder können Sie mit all Ihren „Unvollkommenheiten"  gut leben.

Ein Leben in absoluter Perfektion anzustreben ist schier unmöglich. Leistungsdruck macht sich breit. Ein Perfektionist kann sich kaum über Erfolge freuen, denn wer 100 Prozent geben kann, kann auch 120 Prozent geben. Er ist nie mit sich zufrieden. Und so zieht Perfektionismus allzu oft Stress und Angst nach sich. Angst nicht zu genügen, Angst nicht anerkannt und akzeptiert zu werden, Angst zu versagen, Angst sich zu blamieren.

Wir machen unseren „Wert"  vom Erfolg abhängig.

Oftmals der Beginn eines großen Leistungs- und Leidensdruckes. Nicht selten kommen körperliche Leiden hinzu.

Sagen sie rechtzeitig: „Jetzt ist genug!"

Gehen Sie lockerer mit Fehlern und Niederlagen um. Stehen Sie zu Ihren Schwächen. Entdecken Sie das Liebenswerte im Unvollkommenen, die Ästhetik im Unperfekten, das Einzigartige im Persönlichen… und ihr Leben gestaltet sich entspannter, leichter, flexibler und freudiger.

Denken Sie daran: Fehler machen uns liebenswert und menschlich…

 

Sein Bestes geben zu wollen ist nichts Schlechtes, solange Sie Ihr Selbstwertgefühl und Ihre Selbstakzeptanz nicht davon abhängig machen und Ihre Freiheit, Spontaneität und Lebensqualität nicht darunter leiden.

 

Bleiben Sie ehrgeizig, versuchen Sie Ihr Bestes zu geben, aber lernen Sie auch im Regen zu tanzen.

 

Bis nächste Woche.

Ich freue mich auf Sie.

 

Ihre

Brigitte Kunzendorf-Fischer                                                                                                               KW 25/18

 

 


 

 

 

 

 

 


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